Ein paar Infos über mich

Stand: Januar 2019

Kindheit und Heimat

Ich bin in der DDR groß geworden und wurde weitgehend religionslos aber sehr humanistisch erzogen. Meine Großeltern lebten auf einem Bauernhof in der Nähe von Freiberg. Das Leben dort in den Ferien und an vielen Wochenenden mit meinen Eltern hat mich tief geprägt. Zur Zeit spielt sich mein Leben vorwiegend in Brandenburg ab. Hier haben meine Frau und ich ein kleines Haus am Stadtrand. Zwei unserer drei Kinder sind bereits aus dem Haus. Dank meiner jüngsten Tochter bin ich seit ein paar Jahren ein großer Pferdefan geworden. Zusammen mit meiner Frau kümmern wir uns in der Freizeit um eine kleine Pferdefamilie unweit unseres Hauses, was mir viel Spaß macht. 2018 hatte ich das Glück, dieses Stück Land mit einer Größe von knapp 3 Hektar käuflich zu erwerben. Seit August 2018 nun betreibe ich dort auf etwa 5000 qm meine Waldfarm. Beruflich bin ich seit 1990 mit einer kleinen Firma selbständig.

W(ende) 2015

Schmerzen, Tag und Nacht, Hoffnungslosigkeit und Zukunftsangst - Grund: Rückenschmerzen. Weihnachten 2015 begann ich wieder, mich ausschließlich roh und pflanzenbasiert zu ernähren (1993-95 der 1. Versuch). Mein körperlicher und seelischer Zustand wird seit dem zunehmend ausgeglichener und stabiler. Manche Tage fühle ich mich wie 20 Jahre jünger. Natürlich gibt es auch immer noch Tage, die nicht so rund laufen. Meine schlimmste Zeit gehört jedoch der Vergangenheit an.

Wandmaker, Konz

Anfang der 1990er kam ich über die Bücher von Helmut Wandmaker und Franz Konz das erste Mal mit den Gedanken einer rohen Ernährung in Berührung. Beide Persönlichkeiten beeindruckten mich stark. Wandmakers Ansicht, überwiegend Obst zu essen, kann ich jedoch aus verschiedenen Gründen heute nicht mehr teilen. Trotzdem schätze ich Helmut Wandmaker und seine Bücher natürlich sehr. Ernährungstechnisch halte ich mich aktuell mehr an Franz Konz. Wildkräuter versuche ich, so oft es geht, in meinen täglichen Speiseplan mit einzubeziehen. Reine Obsttage kommen nicht mehr vor. Über einen längere Zeitraum jeden Tag nur Obst zu essen, halte ich nicht für erstrebenswert, langfristig sogar für schädlich.

Masanobu Fukuoka

Mit Masanobu Fukuoka, einem japanischen Naturbauern, hat sich für mich seit 2018 ein völlig neues Kapitel in meinem Leben eröffnet. Dazu später mehr an anderer Stelle...

Ungeliebte Sichtweisen

Im Blog verarbeite ich meine persönlichen Erfahrungen und Gedanken. Ich rate niemandem dieses oder jenes zu tun, siehe dazu die Seite Rechtliches. Ich bin kein Arzt. Vieles was ich hier beschreibe, ist sehr individuell geprägt und mag für Menschen ohne Hintergrundwissen über die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Krankheit und Gesundheit völlig absurd und verrückt klingen. Bevor du mich jedoch voreilig als durchgeknallten Spinner abtust, informiere dich zuerst und versuche, die eigene Logik, deinen (Ur)Instinkt für dich arbeiten zu lassen. Mir ist klar, dass ich durch meine Art mich zu ernähren, ein von der Industrie, Gesellschaft und Politik ungeliebter Außenseiter bin. Trotzdem gehe ich diesen Weg konsequent weiter und bin mehr als nur zufrieden dabei.

Glaube und Religion

Als Kind der DDR wurde ich nicht religiös erzogen. Der Buddhismus ist mir jedoch sehr nahe. Was ich Ende 2015 erlebt habe, war für mich so etwas wie eine natürliche Offenbarung. Gott sei Dank habe ich diesen 'Wink' bekommen. Nach Wikipedia bedeutet eine natürliche Offenbarung, "dass mit den Mitteln des Verstandes jedem Menschen, auch jenen, die nicht glauben, eine Erkenntnis Gottes aus der von ihm geschaffenen Welt möglich ist. Eine direkte Selbstmitteilung Gottes ist dazu nicht erforderlich." So passt die Sache mit Gott also in meinem Fall dann doch ein wenig. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass wenn man einen Weg zu Gott findet, er dann auch gern bei dir bleibt und bei Problemen hilft.

Der Begriff Rohkost

Ich mag den Begriff Rohkost nicht sonderlich im Zusammenhang mit Menschen, die sich ausschließlich roh ernähren. Rohkost erinnert mich persönlich immer an das kleine Schälchen mit geriebenem Möhrensalat. Als Kind bekamen wir das als Beilage zum Schulessen, was sicher nicht schlecht war. Rohkost ist für mich jedoch mehr als nur eine 'Beilage' zum Essen. Sich dauerhaft roh zu ernähren ist eine Überzeugung, eine Lebenseinstellung, ein vollständiger Wandel im Kopf, ein von vielen Zwängen befreites Lebensgefühl. Ich verwende in meinen Posts auch oft die Begriffe rohe Nahrung, rohe Ernährung oder pflanzenbasierte Ernährung. Sie treffen aus meiner Sicht besser den Kern der Sache. Die für mein Verständnis treffendere Beschreibung pflanzenbasierte Ernährung (PBE) verwendet Colin T. Campbell, dessen Bücher ich übrigens sehr empfehlen kann.

Eltern, Frau und Kinder

Jeder Beitrag hier ist auch meiner Familie gewidmet, die mir sehr am Herzen liegt und die in den zurückliegenden Jahren immer zu mir gehalten hat, auch wenn das mit so einem Rohesser wie mir im Alltag nicht immer einfach ist.

Kontakt

Wer Fragen hat oder mir schreiben möchte, kann gern entweder einen Kommentar hinterlassen oder mich über diese Adresse erreichen: to-frohdo sun
Ich freue mich über jeden neuen Kontakt.