November mit nettem Sonnenuntergang und reichlich Wildpflanzen

Sonnenuntergang_Ende_November_2017 Es ist Ende November. Die Sonne mit ihrer Wärme macht sich rar. Für einen Rohköstler wie mich ist es schon ziemlich frustrierend, wenn der Wetterbericht 2-3 'warme' Tage im November ankündigt, die dann aber wohl die letzten ihrer Art in diesem Jahr sein sollen. Irgendwo habe ich vor einiger Zeit gelesen, dass man die Natur überall lieben kann, wenn man nur die richtige Einstellung zu ihrer Kraft und zu den vielfältigen Lebensformen hat, die sie jeden Tag hervorbringt. Da ist natürlich was dran. Aber muss ich dann auch gleich jeden nasskalten Regentag im November gern haben?

Sicher nicht. Trotzdem ist mir natürlich bewusst, dass auch diese Tage die Natur und ihre Lebewesen am Leben erhalten und nähren. Meine Handvoll Wildpflanzen zum Beispiel, die ich heute Morgen am Rande unserer Koppel gesammelt habe. War ich froh, dass trotz nasskalter Witterung die Natur mir zu dieser Jahreszeit noch richtig leckeres Grün für mein Frühstück spendiert: Löwenzahn, Spitzwegerich, Wiesenlabkraut und Brennessel. So schließt sich dann der Kreis wieder für mich und ich nehme die nasskalten Tage so wie sie kommen. Sie gehören zum Leben wie das kondensierte Sonnenlicht in meinem Wildgrün, das Chlorophyll, dass mich und alles in der Natur am Leben erhält...
Zum Abschluss des heutigen Tages gab's noch einen spektakulären Horizontblick auf der gegenüberliegenden Seite des Sonnenuntergangs, Ende November, 2017.