Eine schnelle rohe Mahlzeit zubereiten

Rohes Gemüse pur Die Bilder unten sollen keinen Wettbewerb gewinnen. Ich möchte damit einfach nur mal zeigen, wie ich mir oft eine Mahlzeit zusammenstelle und wie das dann auf meinem 'Brett' so aussieht.

Auf dem ersten Bild gabs Folgendes: Paprika rot, ein kleines Stück Ingwer, Blumenkohl, Zwiebel, Topinambur, Sellerie, Brokkoli und eine Avocado (davon habe ich aber nur eine Hälfte geschafft). Den Paprika esse ich mit Kernen, da ich viel zu faul bin, die Dinger vor dem Essen raus zu puzzeln und giftig sind Paprikakerne sicher nicht. Von einer Paprika schneide ich lediglich oben den Stil heraus. Der Sellerie sowie auch das andere Gemüse wird bei mir auch nicht groß sauber gemacht. Das Waschen von Obst und Gemüse halte ich generell für völlig übertrieben. Türklinken in Gebäuden oder Einkaufswagen in Supermärkten desinfizieren wir doch auch nicht, bevor wir sie anfassen.

Rohes Gemüse pur mit Mandeln Pestizide und Giftstoffe aus dem Anbau kann man nicht einfach mal so schnell abspülen. Nur Sand und ganz offensichtliche Reste von Muttererde an Obst oder Gemüse und das dann folgende Knirschen zwischen den Zähnen mag ich gar nicht. Da spüle ich dann doch vorher einmal kurz drüber. Vom Brokkoli esse ich natürlich auch den Stiel, bis auf die letzten 2-3 Millimeter.

Auf dem zweiten Bild sieht man einen Tag alte, in Wasser eingeweichte Mandeln, eine Schale milchsauer vergorenes Kürbisgemüse, Brokkoli, Rucola, Tomaten und Blattpetersilie. Alles ist mittlerweile Genuss pur, sollte aber gut und lange durchgekaut werden, was jedoch ohnehin füher oder später automatisch zur guten Gewohnheit wird, wenn man sich lange genug ausschließlich roh ernährt.

Das dritte Bild ist eine zufällige Zusammenstellung einiger Kräutern und Pflanzen aus unserem Garten. So eine Schüssel ist schnell in der Mittagspause gepflückt. Die Zubereitung einer Mittagsmahlzeit dauert keine 10 Minuten. Da ich das Grünzeug normalerweise mit Wurzeln ernte und auch esse, kommen die natürlich ebenfalls kurz unter eine Dusche. Mit etwas Avocado und ein paar Tomaten ergibt das im Sommer einen erstklassigen und prima satt machenden grünen Salat. Ob zurecht gemacht als normalen Salat oder alles abwechselnd gleich so gegessen wie es in den Sinn und in die Finger kommt, spielt für mich dabei eigentlich keine große Rolle.
Aus diesem Bild ist übrigens der Hintergrund im Header gemacht.

Die Zusammenstellung mit dem Brokkoli und dem frischen grünen Spargel auf dem 4. Bild ist ziemlich groß geworden. Das habe ich nicht alles zu einer Mahlzeit geschafft. Eigentlich passiert es mir eher selten, dass ich mir zu viel vorbereite. Aber es kommt eben doch gelegentlich vor. Von so kräftigen, grünen Salatkombinationen werde ich viel schneller satt, als wenn ich Obst esse. Das ist ein sehr angenehmes Sättigungsgefühl. Es braucht allerdings etwas Geduld, bis sich der Körper auf dieses Sattgefühl einlässt und dem eigenen Gehirn Zufriedenheit signalisiert... ;)

Ich muss immer aufpassen, dass ich mir nicht zu viele verschiedene Gemüsesorten auf den Tisch stelle. Meistens schaffe ich dann gar nicht alles zu essen. Aber die Sachen sind ja schnell wieder verstaut in einem Leinentuch oder Stoffbeutel im Kühlschrank oder wo es sonst noch einigermaßen kühl und feucht ist.

Jedenfalls bin ich nach einer dieser Mahlzeiten rundum zufrieden, für einige Stunden satt und ausgeglichen.

Gartenkräuter und Wildpflanzen